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Bangladesch

09.12.2009 - 23.12.2009

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Sundarbans Nationalpark

Sundarbans National Park

Samstag, 19.12.2009 -
Dienstag, 22.12.2009

Drei Tage auf dem Schiff

Ganz im Südwesten von Bangladesch, an der Grenze zu Indien, befindet sich der grösste Mangro­venwald der Welt - die Sundarbans. Sie sind Teil des riesigen Ganges-Deltas, wo der Ganges, einer der grössten Flüsse unseres Planeten, in das Bengalische Meer mündet. Für uns war es bereits während der Planung der Reise ein absolutes Muss, dieses Gebiet zu besuchen, das nicht nur Nationalpark ist, sondern auch das dritte und letzte UNESCO-Welterbe von Bangladesch, das wir noch besuchen wollten.

M.V. Aboshar

Bereits in Dhaka waren wir in die Büros von The Guide Tours gegangen und hatten die Tour durch die Sundarbans gebucht. Inbegriffen in diesem Arrangement waren neben drei Tagen auf dem Schiff inklusive aller Mahlzeiten auch ein Transfer mit dem Auto von Mongla nach Jessore und ein Inlandflug von dort zurück nach Dhaka. Der Preis war jedenfalls unschlagbar.

Saturday, 19.12.2009 -
Tuesday, 22.12.2009

Three days on the boat

Kleines Transportschiff bei Sonnenaufgang
Small wooden boat at sunrise

At the very southwestern corner of Bangladesh, next to India, there is the largest mangrove forest of the world - the Sundarbans. It is part of the huge Ganges delta where the Ganges river, one of the largest rivers on our planet, finally flows into the Bengal Sea. When we were planning our trip we soon decided that visiting this part of the country was an absolute must. It not only is a National Park, but also the third and last UNESCO world heritage site in Bangladesh that we went visiting.

Still in Dhaka we went to the office of The Guide Tours and booked the tour through the Sundarbans. Besides three days on the boat all meals and a transfer by car from Mongla to Jessore were included in the arrangement as well as a domestic flight from Jessore back to Dhaka. The price was unbeatable.

Wir haben die Reise in die Sundarbans mit The Guide Tours gebucht. Diese lokale Organi­sa­tion hat Büros in Dhaka und Khulna. Sie bieten auch andere ge­führte Reisen in Bangladesch an.

The Guide Tours Ltd.
House 142, Road 12, Block E
Banani
Dhaka 1213, Bangladesh
Tel. 880-2-9862 205
Email: theguide (at) bangla.net

Grosse Kontainerschiff mit Importwaren
Big container ship with import goods

Nach unserer Rückkehr von Bagerhat nahmen wir mit dem Büro von The Guide Tours in Khulna Kontakt auf, worauf sie uns beim Hotel abholten und an den Hafen brachten. Ein kurzer Bootstransfer brachte uns direkt zum Schiff, das wir als erste Passagiere betraten. Erst im weiteren Verlaufe des Nachmittags wurden die Nahrungsmittel für die nächsten Tage angeliefert und die restlichen Passagiere trafen gerade rechtzeitig auf das Nacht­essen ein.

Das ganze Ufer ausserhalb des Nationalparks ist bevölkert
People are living all the way along the river outside the border of the National Park

Wir machten es uns sogleich in den zwei uns zugeordneten Kajüten bequem. Danach stiegen wir ganz oben auf das Dach des Schiffs und genossen die Aussicht im Hafen von Khulna. Es dauerte nicht lange und wir entdeckten, dass es im Wasser Flussdelphine gibt. Jetzt war die Jagd eröffnet: Ein gutes Photo musste her. Das ist extrem schwierig, denn die Tiere tauchen jeweils nur ganz kurz auf und bleiben danach wieder verschwunden. Es gibt aber einen Trick: Meistens tauchen die Delphine dreimal nacheinander an derselben Stelle auf. Also beim ersten Mal die Kamera positionieren und dann hoffen, dass sie diese Regel auch wirklich einhalten.

Der Kapitän hielt auch Ausschau nach Tieren an der Küste
The captain was also looking for animals along the coast

Ein bisschen schade für uns war, dass unser Schiff erst am nächsten Morgen Richtung Sundarbans ablegte. Somit verloren wir einen Tag, den wir mit schönen Exkursionen hätten verbringen können. Der Grund war, dass die Schiffe mit der Ebbe losfahren, weil sie sonst im Kampf gegen das ansteigende Wasser viel zu langsam wären und zuviel Energie verbrauchen würden. Dafür hatten wir eine ruhige Nacht ohne Motorenlärm und konnten die ganze Fahrt lang bei Tageslicht die Küstenlandschaft geniessen.

Das Oberdeck der M.V. Aboshar
Upper deck of M.V. Aboshar

We had booked our tour to the Sundarbans with The Guide Tours. This local organisation has offices in Dhaka and Khulna. They also offer other guided tours in Bangladesh.

The Guide Tours Ltd.
House 142, Road 12, Block E
Banani
Dhaka 1213, Bangladesh
Tel. 880-2-9862 205
Email: theguide (at) bangla.net
 

Flussdelphin im Hafen von Khulna
River dolphin at Khulna harbor

After the return from Bagerhat we contacted the Khulna office of The Guide Tours. They picked us up at the hotel and brought us to the harbor. We reached the ship after a short transfer by boat, being the first passengers. Later in the afternoon we could see how the food for the next days was brought to the ship. Finally the other passengers arrived as well, just on time for the dinner.

Ein Viererzimmer für zwei
A four bed room for two guys

We found the two sleeping rooms and stuffed our luggage. Then we climbed onto the very top roof of the ship and enjoyed the view of the Khulna harbor. It didn't take a long time until we discovered there were river dolphins in the water. Hunting was started: We needed a good picture. It is extremely difficult to take one as the animals appear only for a very short time before disappearing again for some time. But there is a trick: Usually the dolphins appear at the very same location abouth three times in a row. So position your camera after the first appearance and hope that they hold on this rule.

Esssaal auf der M.V. Aboshar
Dining room on board of M.V. Aboshar
Fischer sind oft tagelang unterwegs
Fishermen often travel for days

It was a pity that the ship did not leave Khulna before the next morning towards the Sundarbans. So we lost one day that would could have spent on excursions. The reason was that the ships use the time after high tide to leave because then it is much easier, faster and less energy-consuming. And we could enjoy a silent night, no noise from the engines. And we could enjoy the ride along the coastal environment in daytime.

Entdecken des Sundarbans Nationalparks

An der Grenze des Sundarbans Nationalparks machten wir einen Stop bei einem Dorf. Nach einer gewissen Wartezeit kamen bewaffnete Männer an Bord. Wir waren schon beim Buchen des Trips informiert worden, dass diese Männer auf das Schiff kommen würden, um uns im Nationalpark auf den Ausflügen an Land zu begleiten. Der Grund sind die hier vorkommenden Bengalischen Tiger. Diese Tiere sind für viele Besucher einer der Hauptgründe, in dieses Gebiet zu reisen, doch sterben in den Sundarbans auch rund 100 Menschen pro Jahr durch Tigerangriffe.

Reflexionen im Wasser
Reflections in the water

Wir sollten also dankbar sein, dass uns die beiden Männer mit ihren Kalaschnikows begleiteten. Wenn ich mir aber ihre Motivation und ihre Schuss­bereitschaft anschaute, so dachte ich, dass die es wohl eher verschlafen würden, wenn wirklich ein Tiger auftauchte. Dass sie einen einzigen Schuss auch nur in die Richtung des angreifenden Tieres richten könnten, da hatte ich immense Zweifel. Aber so verdienen wenigstens die lokalen Bewohner ein wenig am Tourismus mit, und das ist gut so.

Mehrmals am Tag unternahmen wir sogenannte Exkursionen. Meistens wurden wir in einem kleinen Boot in die Seitenkanäle gerudert, wo es viele Tiere zu beobachten gab. Zwei längere Ausflüge führten uns an Land. Der erste in einen Mangrovenwald (siehe das Panoramabild weiter unten auf dieser Seite), wo wir mehr als eine Stunde zu Fuss unterwegs waren. Dafür mussten wir zuerst über einen maroden Steg aussteigen, der durch einen der letzten Taifune schwer beschädigt worden war.

Seitenkanal im Sundarbans Nationalpark
Side canal in Sundarbans National Park

Discovering Sundarbans National Park

We stopped at a village at the border of the Sundarbans National Park. After some time of waiting men with weapons came onboard. We were informed when we booked the trip that those men would be with us for protection during the trips in the National Park. The reason is the Bengal Tiger who lives here. Those animals are the main reason for many visitors to come to this area. But don't forget that about 100 men die each year through tiger attacks.

So we should be happy that the two men with their kalaschnikows were comming with us. But when I inspected their motivation and readiness I was really doubting that they would wake up when a tiger appeared. Not to mention that I could not believe they would be able to fire one single shot in the general direction of the animal. The good thing is that they have a job and the village gets something of tourism.

Pneumatophoren der Mangrovenbäume
Pneumatophores of the mangrove trees

Several times during the day we started for so-called excursions. Mostly we travelled in small boats along the narrow side canals. There are many animals to find. Two longer excursions brought us to the land. The first was in a mangrove forest (see the panoramic pictures below) where we walked for more than an hour. In order to go ashore we had to pass a ramshackle bridge that was destroyed by one of the most recent taifuns.

Panorama aus dem Mangrovenwald in den Sundarbans. (das Original dieses Panoramaphotos ist mehr als 21000 Pixel breit und wurde aus 23 Bildern zusammengesetzt!)
Panorama of the mangrove forest in the Sundarbans (the original of this panorama photography is more than 21000 pixels in width and was assembled from 23 images!)

Während dieser Exkursion konnten wir viele Vögel sehen, ein Rascheln im kaum zu durchdringenden Gebüsch stellte sich als eine Affenfamilie heraus, schliesslich fanden wir aber auch noch Fussspuren von Tigern. Oder jedenfalls behauptete der Führer, dass es solche waren. Einen lebendigen Tiger sieht man sehr selten. Es gibt zwar noch rund 400 Tiere in den Sundarbans, unter Berücksichtigung der riesigen Fläche dieses Mangrovenwaldes erstaunt es aber trotzdem nicht, dass auch unserer Führer in mehreren Jahren noch keines dieser Raubtiere zu Gesicht bekommen hat.

Unser bewaffneter Beschützer
Our armed guardian

Auf diesem Ausflug trafen wir auch eine grosse An­zahl einheimischer Touristen. Ebenso wie wir kommen sie auf Schiffen in die Sundarbans, ungefähr sechs davon waren in Sichtweite parkiert. Die Anzahl Leute pro Quadratmeter ist auf diesen Schiffen aber viel grösser. Entsprechend grosse Menschenmengen drängen jeweils durch die Mangrovenwälder, wenn diese Gruppen auf eine Exkursion gehen. Leider hinterlassen sie auch viel Abfall, obwohl die Sundarbans ein Nationalpark sind. Ebenso wie schon im Lowacherra Nationalpark treffen wir überall auf die Sünden des Menschen.

Romantischer Sonnenuntergang am Sandstrand
Romantic sunset on the beach

Ein zweiter grösserer Ausflug führt uns am späten Nachmittag in ein Gebiet auf der anderen Seite des Flusses. Hier müssen wir etwas weiter laufen, wahrscheinlich knapp zwei Kilometer. Dieser Weg führt durch ein Grasland, wo wir im Schutze des hohen Grases Axishirsche entdecken. Dass sie ruhig grasen ist ein Zeichen, dass es keinen Tiger in der Nähe gibt. Ist wahrscheinlich besser so. Der Weg führt uns schliesslich zu einem grossen Sandstrand am offenen Meer, wo wir uns für einige Zeit niederlassen, einige zur Erholung, andere zum Schwimmen.

Nach einiger Zeit entdecken wir, dass im Meer draussen Delphine hin- und herschwimmen. Wahrscheinlich hätte man mit denen schwimmen können, doch hatte ich meine Badehose nicht dabei. Auf dem Rückweg bestiegen wir noch einen Aussichtsturm, der hier am Weg steht. Von da oben konnten wir gerade noch den Sonnenuntergang photographieren. Später, bereits wieder zurück auf dem Schiff, wandelten sich die Farben des Himmels in totalen Kitsch.

Sonnenaufgang in den Sundarbans
Sunrise in the Sundarbans

Literaturhinweis

Im GEO-Magazin 02/10 gibt es einen Artikel über die Honig­samm­ler in den Mangroven­wäl­dern der Sundarbans und die Gefahren, die durch die Tiger in diesem Gebiet ausgehen.

Walking through the forest we could see many different kinds of birds, the noise in the underbush appeared to be a monkey family. Finally we found some tiger footprints. Or at least the guide told us so. It is very rare that you see a tiger. There are about 400 animals living in the Sundarbans, but don't forget the huge area of this largest mangrove forest in the world. Even our guide has never seen a tiger in several years of doing this job.

Maroder Steg zum an Land gehen
Ramshackle bridge to go ashore

During this excursion we also met many local tourists. Like us they travel to the Sundarbans by ship, about six of them were parked not far from ours. But the number of people per square meter is much higher than on our ship. So big masses of people are pushing through the mangrove forest when those groups go on their excursions. It's a pity that they leave a lot of garbage behind themselves, not considering that the Sundarbans are a National Park. As in the Lowacherra National Park we could see that mankind is not as intelligent as it believes itself.

Mehrstöckiger Aussichtsturm
Multi story look-out tower

A second longer excursion was in the late afternoon and brought us in an area at the other side of the river. There we had to walk a little farther, maybe about two kilometers. The trail goes along a grassy field where we could see cheetals in the protection of the high gras. They were fooding wery quiet which was a clear sign that there was not tiger around. It was probably better so. The trail finally brought us to a large sand beach at the open sea where we stayed for some time. Some of us even went swimming.

Kitsch as kitsch can...

After some time we discovered that there were dolphins swimming along the coast, from one side to the other and back again. We could probably go and swim with them but I did not bring my swimming suit with me. While walking back we climbed a viewing tower that is standing next to the trail. From there we could just take pictures of the sunset. Later when we were back on the ship the colors of the skye changed to total kitsch.

Reflektionen im Morgenlicht
Reflections in the morning light

Tierwelt in den Sundarbans

Wenn jemand von der Tierwelt in den Sundarbans gehört hat, so denkt er wohl an den Bengalischen Tiger. Danach kommt lange nichts mehr. Dieser Tiger, von dem leider nur noch rund 400 Exemplare in Bangladesch leben, ist wirklich beeindruckend. Es heisst, dass diese wenigen Tiere um Jahr mehr als 100 Menschen töten. In Indien, wo nochmals etwa so viele Tiere leben, gibt es viel weniger Opfer. Es ist nicht ganz klar, was der Grund ist, doch wird vermutet, dass es daran liegt, dass die Tiger in Bangladesch nie gejagt wurden, in Indien hingegen schon. Somit könnte es sein, dass sie eine antrainierte Angst vor dem Menschen nicht besitzen.

Eine Tigerspur - hat der Führer behauptet
Tiger footprint - the guide said, at least

Einen Tiger zu Gesicht zu bekommen, da braucht man in den Sundarbans unglaubliches Glück. Nur wenige Touristen werden das erlebt haben. Also konzentriert man sich besser gleich von Beginn weg auf die restliche Tierwelt, denn auch die ist nicht zu verachten. Ornithologen werden hier ein Paradies vorfinden. Den bei uns in Europa sehr selten vorkommenden Eisvogel gibt es hier gleich in einer grossen Anzahl Arten. Man sieht sie fast ununterbrochen, trotzdem ist es sehr schwierig, sie zu photographieren, denn sie fliegen sehr schnell über dem glatten Wasserspiegel und verschwinden sofort, wenn man sich ihnen nähert.

Die grössten Vögel sind Greifvögel. Wir konnten viele Milane beobachten, die es uns auch besonders einfach machten, Photos von ihnen zu schiessen. Wahrscheinlich angelockt durch Lebensmittel, die aus der Küche durch das Fenster ins Wasser flogen, kreisten mehrere dieser Vögel stundenlang um unser Schiff herum. Teilweise waren es zehn Exemplare. Aber auch so braucht man eine ziemlich gute Kamera, um im Flug ein scharfes Photo hinzukriegen. Von den mehr als 400 Photos habe ich schliesslich nur etwa 20 behalten.

Krokodil
Crocodile

Weiter haben wir Bussarde und Adler gesehen, die sich jeweils oben auf den Bäumen scharfen Blickes auf eine allfällige Beute konzentrierten. Es gibt aber auch sonst noch viele andere Vogelarten. Am besten sieht man sie jeweils, wenn sie den Fluss überqueren oder am Flussrand auf einem Baumstrunk sitzen. Einige Vögel sind bunt wie in den Tropen, andere zwar einfarbig, aber das in einer knalligen Farbe, sodass man sie bereits von weitem sieht. Ebenfalls gesehen haben wir Lauf­vögel, die aber immer schnell ins Gebüsch flohen.

Milane beobachteten wir stundenlang vom Schiff
We watched kites flying around the ship for hours

Von Delphinen habe ich bereits weiter oben geschrieben. Sonst sind die Wasserbewohner nicht so einfach zu entdecken, ausser die amphi­bienartigen im Grenzbereich zwischen Wasser und Land. Krebse haben wir kleine Exemplare gesehen, auf dem Markt konnten wir aber auch sehen, dass es grössere Arten gibt. Speziell war eine Fischart, die sich teilweise an Land bewegte. So etwas hatte ich noch nie gesehen. Und dann war da noch ein Krokodil, das wir während der Schifffahrt in die Sundarbans entdeckten.

Adler
Eagle

Unter den Säugetieren gibt es noch weitere Wildkatzenarten, aber auch da hatten wir keinen Erfolg. Immerhin Spuren haben wir von Ottern angetroffen. Axishirsche sahen wir nicht nur auf der Wanderung, sondern auch während der Nacht vom Schiff aus. Erstaunlicherweise hat sie der Kapitän in der vollkommenen Dunkelheit im angrenzenden Wald entdeckt. Mit einem Scheinwerfer hat er uns gezeigt, wo die Tiere sind, und wir konnten tatsächlich die Reflexionen ihrer Augen im Schein­werferlicht sehen.

Als weitere Säugetiere haben wir einzelne Affen sehen können. Erst zuhause auf den Photos entdeckte ich, dass einer davon ein Junges auf dem Arm hielt. Selber stolz bin ich aber, dass ich während der ersten Exkursion vom Boot aus im dichten Grün der Pflanzen eine ebenso grüne Schlange entdeckte. Kann mir selber nicht mehr vorstellen, wie ich die entdecken konnte, vielleicht habe ich ja Pottersche-Fähigkeiten.

Eisvögel sind äusserst schwierig zu photographieren
Taking pictures of kingfishers is very difficult

Animals in the Sundarbans

Ein Affe zieht etwas aus dem Wasser
A monkey is pulling something out of the water

If you have ever heard about the animals living in the Sundarbans you will first think about the Bengal Tiger. There is nothing else for most. This tiger is really impressive. Unfortunately there are only about 400 animals left in Bangladesh. It is said that they kill about 100 men each year. In India where there are about as many animals, are much less fatalities. It is not absolutely clear why but scientists believe that the reason is that the tigers in Bangladesh were never hunted. So maybe they are not trained that they should be afraid of mankind.

Axishirsch (axis axis)
Cheetal (axis axis)

Meeting a tiger is a rare experience in the Sundarbans. Only very few tourists ever had that much luck. So it is better to concentrate on the rest of the fauna from the beginning as it is incredible as well. Ornithologists will find a paradise. The kingfisher, very rare in Europe and hard to find, can be seen everywhere and of different kinds. But still it is very difficult to take pictures as they fly very fast just above the water and disappear immediately when you come close.

Wachsamer Milan
Vigiliant kite

The largest kinds of birds belong to the hunting birds. We could see many kites, and they made it especially easy for us to take pictures. Probably attracted by food that was thrown out of the kitchen into the water the circled around our ship for hours. Sometimes it was ten birds. But even under this circumstances you need a quite good camera to get a sharp picture in the flight. I only kept about 20 pictures of the more than 400 I took.

We could also see hawks and eagles, sitting on the highest trees and concentrating on the things happening below them with their sharp eyes. And there are many other kinds of birds. It is the most easy to see them when they cross rivers or sit on a tree stump at the border of the river. Some of the birds are colorful like in the tropics, others are unicolor but of a very hot one so you can see them from afar. There were also walking birds, but they usually disappeared into the bush immediately.

I wrote about dolphins farther above in the text. We could not find many other water animals, just some amphibias along the river border. Crustatians were very small, the larger animals were available at the market. Impressive was a kind of fish that goes ashore. I had never seen anything like that before. And finally there was one crocodile we could see while travelling along the river to the Sundarbans.

Belonging to the mammals are other kinds of wild cats, but we could not see any of them. At least we found footprints of otters. Cheetals did we not only see while hiking but also in the night from the ship. We were very impressed that the captain discovered the in the near forest in the complete darkness. Using a spot light he showed us where the animals were and we could actually see the reflections of the light in their eyes.

Other mammals we could see were monkeys. Only back home I discovered that on one of the pictures the monkey was holding a child on her arm. Really proud about myself I am because during the first excursion, sitting in the boat, I discovered a green snake in the dense green bush. No idea how I did it, maybe I have capabilities like Harry Potter.

Was sonst in Bangladesch?

In gerade mal knapp zwei Wochen kann man natürlich nicht alles sehen, was ein Land zu bieten hat. Für Inte­ressierte hier noch ein paar Ideen, was es sonst zu besichtigen gäbe:

  • Chittagong Hill Tracts
  • Putia und Natore
  • Monsun und Hochwasser
  • Mit Honigsammlern in die Sundarbans...
     

What else in Bangladesh?

No question, two weeks are not enough to see anything this country can give you. For those who are interested in more, there are some ideas on what else to explore:

  • Chittagong Hill Tracts
  • Putia and Natore
  • Monsoon and floodings
  • Go to the Sundarbans together with honey collectors...
Kleiner Krebs
Small crustacean
Libelle
Dragonfly
Mittwoch, 23.12.2009

Rückreise

Die Heimreise war nicht mehr besonders spannend. In Mongla verliessen wir das Schiff, wurden mit dem Auto zum Flughafen in Jessore gefahren und flogen von dort nach Dhaka, wo wir nochmals eine Nacht verbrachten. Am nächsten Morgen gingen wir früh an den Flughafen und der lange Flug nach Hause in die Schweiz begann.

Wednesday, 23.12.2009

Travelling home

The returning home was not very interesting anymore. We left the ship in Mongla, were picked up by a car and driven to the airport in Jessore from where we flew back to Dhaka. There we spent another night. Early the next morning we went to the airport and boarded the long flight home to Switzerland.


Zum Abschluss dieses Reiseberichts möchte ich ganz herzlich meinen beiden Reisepartnern Marlies und Philippe für die wunderschöne gemeinsame Zeit danken. Es ist nicht selbstverständlich, dass sich drei Menschen so gut vertragen, dass man solche Ferien zusammen verbringen kann. Und ein noch viel grösserer Dank gebührt Anke und Marcus für die tolle Organisation unserer Reise. Ohne Euch hätten wir sicherlich nicht so viel sehen können in dieser kurzen Zeit.

I would like to finish this travelogue with a very warm thank you to my travel buddies Marlies and Philippe for the great time we could spend together. It can not be taken for granted that three people match so well that they can spend such holidays together. Another, even bigger thank you goes to Anke and Marcus for the organization of our tour. We could never have seen that much in such a short time without you!


© 2017, Marco Nef
 
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