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Neuseeland | New Zealand

09.12.2004 - 13.01.2005

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Kauri Coast

Dienstag, 14.12.2004 -
Mittwoch, 15.12.2004

Die Fahrt von der Bay of Islands an die Westküste führt durch landwirtschaftliche Gegenden. Interessant wird die Fahrt erst, wenn man in die Nähe der der Küste kommt. Da gibt es einen Streckenabschnitt in der Umgebung von Rawene, wo man aus den Hügeln auf Meereshöhe hinunterfährt. Dort gibt es eine grössere Fläche, wo Mangroven wachsen.

Das ganz typische Bild für die Westküste des Northlands zeigt sich kurz später in Opononi und Omapere. Hier werden wohl alle Reisenden einen Zwischenhalt einlegen. Die Westküste besteht zu einem grossen Teil aus endlosen Sanddünen. Die Ninety Mile Beach weiter im Norden haben wir auf unserer Reise ausgelassen, es sieht da aber wahrscheinlich ähnlich aus wie in Omapere. An der äussersten Ecke des Highway 12 gibt es einige kurze Wanderungen, von wo man die Sanddünen bewundern kann.

Die vier Schwestern in spezieller Anordnung
The four sisters are a special appearance

Unser Ziel des Tages waren aber nicht die Sanddünen, sondern die Kauris. Das sind riesige Bäume, von denen es an der so genannten Kauri Coast noch grössere Ansammlungen gibt. Das Problem dieser Bäume ist, dass ihr Holz ideal für die Verarbeitung ist. Ihre Stäme wachsen fast exakt gerade, haben einen sehr grossen Durchmesser und keine Äste bis in grosse Höhen. Die Maori haben öfters aus einem einzigen Kauri-Stamm ein ganzes Schiff gebaut.

Te Matua Ngahere ist der Vater des Waldes. Er ist mit geschätzten 4000 Jahren der älteste noch lebende Kauri.
Te Matua Ngahere, the Father of the Forest. It is estimated to be 4000 years old and thus the oldest living kauri tree.

Der beste Ort zum Bewundern dieser Mammut-Bäume ist der Waipoua Kauri Forest. Dieser Wald wird durch das DOC verwaltet. Es gibt ein Besucherzentrum und einen Zeltplatz mit Hütten. Direkt ab dem Highway 12 kann man mehrere kürzere und längere Wanderungen zu speziellen Kauris machen. Diese Bäume haben Namen wie Tane Mahuta, Yakas Tree, Four Sisters oder Te Matua Ngahere (Vater des Waldes). Letzterer ist wahrscheinlich der älteste Kauri Neuseelands. Eindrücklich sind aber nicht nur diese Highlights, sondern auch viele andere namenlose Kauris sowie all die anderen besonderen Pflanzen.

Blatt eines Baumfarns kurz vor dem Entfalten
Leave of a silver fern about to fold out

Lohnenswert ist auch ein Besuch des Trounson Kauri Park, der sich wenig südlich befindet. Und wenn man sich unterdessen wirklich für die Kauris interessiert, so empfiehlt sich auch noch ein Besuch im Kauri Museum in Dargaville mit seiner Kauri Gum Diggers Exhibition Hall, bevor man diese Gegend verlässt.

Zwischen Waimamaku und Kaihu gibt es keine Tankstellen. Weil der Highway 12 im Waipoua Kauri Forest äusserst kurvenreich ist, wird man einige Kilometer mehr fahren als nach der Karte zu erwarten ist. Ausserdem sind diese Strassen sehr eng, weshalb äusserste Vorsicht beim Fahren geboten ist.
Tuesday, 14.12.2004 -
Wednesday, 15.12.2004

When driving from Bay of Islands to the west coast you cross agricultural areas. The drive only starts getting interesting when you're about to reach the coast. There is an area around Rawene where the street drops from the hills heights to sea level. Down there are large mangrove groves.

Sanddünen bei Omapere
Sand dunes at Omapere

A short time after, when arriving in Opononi and Omapere, you get a glimpse at the typical view of the west coast in Northland. Any traveller will stop here. The west coast mainly is a collection of endless sand dunes. We didn't visit the famous Ninety Mile Beach further north, but it probably looks quite similar as in Omapere. At the most remote corner of Highway 12 there are some short walks from where you can enjoy the view at the dunes.

Tane Mahuta ist der grösste Kauri Neusselands und gilt bei den Maori als Gott des Waldes. Er ist zwischen 1200 und 2000 Jahren alt und hat eine Höhe von 51 Metern.
Tane Mahuta is the largest kauri tree in New Zealand and the Maori call it God of the Forests. It is estimated to be between 1200 and 2000 years old and is 51 meters tall.

We place we were reaching for that day were not the sand dunes but the Kauris. They are huge trees. There are lots of them along the so called Kauri Coast. The problem is that these trees are just perfect for the logging industry because there trunks have an immense diameter and they don't have branches until quite some hights. The Maori used to use one single trunk to build a whole boat.

Tane Mahuta

The best place to see those mammoth trees is Waipoua Kauri Forest. This forest is governed by DOC. There is a visitor center and a campground with some huts. There are some shorter and also longer hikes just off highway 12. They lead the visitors to some famous Kauri trees. They have names like Tane Mahuta, Yakas Tree, Four Sisters or Te Matua Ngahere (father of the forest). Later probably is the oldest Kauri in New Zealand. But not only the names ones are impressive but also many other Kauris you're passing and all the other plant species.

Baumfarne sind besonders beeindruckend
Silver ferns are very impressive

Worth your visit is also Trounson Kauri park that is some kilometers south. And if meanwhile you're really interested in Kauris there is also the Kauri Museum in Dargaville with its Kauri Gum Diggers Exhibition Hall. It's definitily worth being seen before leaving this area.

There are no fuel stations between Waimamaku and Kaihu. Because highway 12 is a very winding road in Waipoua Kauri Forest you're driving many more kilometers than you would expect on a map. And the roads really are narrow. So be careful when driving.
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