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Scotland

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Besteigung des Ben Nevis

Climbing Ben Nevis

Dienstag, 19.08.2008

Ben Nevis ist der höchste Berg von Grossbritannien und somit auch von Schottland. Seine 1344m Höhe beeindrucken zwar Wanderer aus den Alpen nicht sonderlich, aber darf man das nicht unterschätzen. Die Wanderung startet nämlich auf Meereshöhe, und klimatisch ist der Gipfel durchaus mit einem Alpengipfel vergleichbar.

Tip: Wir haben im nach der Adresse benannten B&B 6 Caberfeidth in Fort William übernachtet. Die Besitzer sind ausserordentlich nett und bemühen sich beim Frühstück, dass man wegen dem vollen Bauch kaum mehr wandern kann.

Wir starteten früh am Morgen, fuhren zum Parkplatz eines Pubs, das uns durch die Leute vom B&B empfohlen wurde. Das Pub liegt direkt beim Start / Ende des Wanderweges. Also ideal, wenn man müde vom Berg herunterkommt. Das haben wir dann auch genutzt, um uns mit einer guten Suppe aufzuwärmen, aber zuerst müssen wir jetzt noch raufgehen.

Der Wanderweg kann grob in vier Teilen gedacht werden: Einem ersten Anstieg angenehmer Steigung, teilweise mit guten Stufen ausgebaut, bis zu einer Hochebene, die man als zweiten Teil queren muss. Nach der Hochebene geht es dann recht steil nach oben, bis man den Sattel erreicht. Auf dieser Etappe ist der Weg zwar klar erkennbar, aber sehr steinig und uneben. Den letzten Teil, der ungefähr bei der Ruine der alten Hütte startet, fanden wir besonders mühsam, denn erstens wussten wir nicht, wie weit es noch sein würde bis zum Gipfel, und zweitens wanderten wir im dichten Nebel.

Wandern in den Wolken
Climbing in the clouds

Ganz oben auf dem Gipfel gibt es eine Schutzhütte. Hier kann man an wenigen Tagen im Jahr eine gute Aussicht geniessen. Der Ort ist prädestiniert, etwas zu essen, bevor man sich an den Abstieg macht.

Information: Der Weg auf den Ben Nevis und zurück ist rund 8 Meilen / 13 Kilometer lang. Man muss dabei etwa 1300 Höhenmeter bewältigen. Das ergibt rund 26 Leistungskilometer. Neben einer genügenden Fitness ist auch unbedingt eine gute Ausrüstung nötig, denn auf dem Gipfel kann es eisig kalt sein. Wir haben jugendliche Wanderer angetroffen, die mit kurzen Hosen, im T-Shirt, mit Turnschuhen und ohne Rucksack unterwegs waren. Das ist lebensgefährlich!
Tuesday, 19.08.2008
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