18.07.2004: Klettersteig Diavolo (Uri)

Via ferrata Diavolo (Uri)

Nach der Zugfahrt mit dem Ziel Andermatt muss man zuerst zu Fuss in die Göschenenschlucht gehen. Dieser Spaziergang entlang der am Wochenende stark befahrenen Hauptstrasse ist zwar nicht sonderlich angenehm, dauert aber nur etwa zehn Minuten. Der Klettersteig beginnt direkt beim Suworow-Denkmal bei der Teufelsbrücke.

Die ersten paar Meter sind bereits recht steil, anschliessend wird es dann wieder etwas flacher und damit auch einfacher. Die Sicht auf die Gotthard-Hauptstrasse durch die Schöllenenschlucht bleibt während dem ganzen Anstieg erhalten.

In der zweiten Hälfte des Klettersteigs gibt es zwei senkrechte Stellen, die durch Leitern gesichert sind. Ansonsten sind nur gerade der Anfang und das allerletzte Stück anspruchsvoll. Die letzte Etappe gräbt sich stärker in den Fels hinein, sodass man mehr mit dem harten Untergrund in Kontakt kommt als weiter unten, wo man oft in Grasbüschel greifft.

Bevor man ganz zuoberst bei der Fahne (diese sieht man schon beim Einstieg) die Aussicht auf das Gletschertal von Andermatt geniesen kann, gibt es zur Belustigung des Kletterers auch noch einen ganz besonderen Griff. Leider fliesst da kein Wasser. Unterwegs gibt es auch noch ein Buch des SAC, geschützt durch eine Armee-Gamelle, in das man sich eintragen kann.


Siehe auch | See also